Die Gerüchteküche rund um Assassin’s Creed Codename Hexe nimmt weiter Fahrt auf – und diesmal geht es um ein mögliches Comeback, das die Fangemeinde regelrecht elektrisiert. Laut neuen, angeblich glaubwürdigen Leaks könnte niemand Geringerer als Ezio Auditore da Firenze in irgendeiner Form in Ubisofts düsterstem Assassin’s‑Creed‑Projekt auftauchen. Offiziell bestätigt ist davon natürlich nichts, doch die Hinweise verdichten sich – und die Community diskutiert bereits leidenschaftlich über die möglichen Auswirkungen.
Ein neuer Leak entfacht die Spekulationen
Der Ursprung des aktuellen Hypes liegt in einem Reddit‑Leak, der angeblich von einer Quelle stammt, die in der Vergangenheit mehrfach korrekte Ubisoft‑Informationen geliefert hat. Ein zweiter bekannter Leaker soll Teile der Aussagen zusätzlich gestützt haben. Obwohl Ubisoft wie gewohnt schweigt, sorgt die Kombination aus zwei voneinander unabhängigen Stimmen für erhöhte Aufmerksamkeit.
Besonders brisant: Der Leak widerspricht einigen bisherigen Annahmen über die Hauptfigur des Spiels. Während der Name „Elsa“ lange als Protagonistin gehandelt wurde, soll es sich dabei lediglich um einen internen Platzhalter gehandelt haben. Der tatsächliche Name der Heldin lautet demnach Anika – und ihre Herkunft könnte der Schlüssel zu Ezios Rückkehr sein.
Die Auditore‑Verbindung: Zufall oder gezielte Fan‑Provokation?
Laut den neuen Informationen soll Anika eine direkte Nachfahrin von Claudia Auditore, Ezios Schwester, sein. Diese genealogische Verbindung wäre ein erzählerischer Coup, der Ubisoft die Möglichkeit eröffnet, Ezio auf subtile oder sogar überraschend präsente Weise einzubinden.
Dass Ubisoft gerne mit Blutlinien spielt, ist nichts Neues. Die gesamte Animus‑Technologie basiert darauf, genetische Erinnerungen zu entschlüsseln. Eine Protagonistin, die aus der Auditore‑Linie stammt, wäre daher ein idealer Aufhänger, um Ezio zumindest in Form von Erinnerungsfragmenten, Visionen oder Animus‑Sequenzen zurückzubringen.
Der Leak behauptet sogar, Ezio werde „zu hundert Prozent“ im Spiel auftauchen. Wie genau, bleibt jedoch offen.
Wie könnte Ezio in Codename Hexe auftreten?
Da Codename Hexe während der Würzburger Hexenverfolgungen des 17. Jahrhunderts spielt, ist ein physisches Wiederauftauchen Ezios ausgeschlossen – schließlich starb er bereits im 16. Jahrhundert. Doch Assassin’s Creed hat schon mehrfach gezeigt, dass der Tod kein endgültiges Hindernis für erzählerische Rückkehrer ist.
Mögliche Varianten:
- Animus‑Rückblenden: Anika könnte auf Ezios Erinnerungen zugreifen, um Hinweise oder Fähigkeiten zu erlangen.
- Mystische Visionen: Das Spiel soll der „finsterste“ Teil der Reihe werden – übernatürliche Elemente wären also nicht völlig abwegig.
- Templer‑Artefakte: Relikte der Ersten Zivilisation könnten Ezios Bewusstsein oder Datenfragmente enthalten.
- Mentoren‑Erscheinung: Ähnlich wie Altair in Revelations könnte Ezio als geistige Projektion auftreten.
Jede dieser Varianten würde es Ubisoft erlauben, Ezio einzubauen, ohne die Lore zu beschädigen.
Warum gerade jetzt ein Ezio‑Comeback?
Ezio ist bis heute das Gesicht der Marke. Seine Trilogie gilt als Höhepunkt der Reihe, und viele Fans wünschen sich seit Jahren eine Rückkehr – zumindest in Form eines Cameos. Ubisoft weiß um die Strahlkraft der Figur, und ein Ezio‑Auftritt würde Codename Hexe sofort enorme Aufmerksamkeit bescheren.
Zudem könnte die düstere Atmosphäre des Spiels perfekt dazu dienen, Ezio in einer ungewohnten, fast schon spirituellen Form zu zeigen. Ein kurzer, aber emotionaler Moment würde reichen, um Fans weltweit zu begeistern.
Wie glaubwürdig ist das Gerücht?
Wie immer gilt: Solange Ubisoft nichts bestätigt, bleibt alles Spekulation. Doch die Kombination aus zwei Leaks, der Auditore‑Blutlinie und Ubisofts Vorliebe für Fanservice macht das Gerücht zumindest plausibel. Und selbst wenn Ezio nur in einer einzigen Sequenz auftaucht – die Wirkung wäre enorm.
Fazit: Ein Funken Hoffnung für alle Ezio‑Fans
Ob Ezio tatsächlich in Assassin’s Creed Codename Hexe zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Doch allein die Vorstellung, dass der legendäre Assassine noch einmal eine Rolle spielen könnte, sorgt bereits jetzt für reichlich Gesprächsstoff. Sollte Ubisoft diesen Weg wirklich gehen, könnte Codename Hexe nicht nur das düsterste, sondern auch eines der emotionalsten Assassin’s‑Creed‑Erlebnisse seit Jahren werden.