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	<title>CoD MW4 Archive - Games Fazit</title>
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	<description>Spiele Tests in wenigen Worten</description>
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		<title>Call of Duty: Modern Warfare 4 im Test (PS5): Ein Abschied mit Wucht und mit Macken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alcaporzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 16:12:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 schließt Infinity Ward die neu aufgelegte Modern-Warfare-Reihe ab. Der 23. Teil der Serie ist seit&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.games-fazit.de/call-of-duty-modern-warfare-4-im-test-ps5-ein-abschied-mit-wucht-und-mit-macken/">Call of Duty: Modern Warfare 4 im Test (PS5): Ein Abschied mit Wucht und mit Macken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.games-fazit.de">Games Fazit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr"><em><strong>Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 schließt Infinity Ward die neu aufgelegte Modern-Warfare-Reihe ab. Der 23. Teil der Serie ist seit dem 23. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch 2 und PC erhältlich und der erste Call of Duty, der ausschließlich auf Konsolen der neunten Generation erscheint. Die PS5 ist damit die Plattform, für die das Spiel von Grund auf gedacht ist. Wir haben uns angesehen, wie sich die Konsolenfassung schlägt, was Kampagne, Multiplayer und der zurückkehrende Extraktionsmodus DMZ bieten und ob der Abschied der Reihe gelungen ist.</strong></em></p>
<h3 dir="ltr" aria-level="5">Kampagne: Seoul brennt</h3>
<p dir="ltr">Die Handlung setzt nach den Ereignissen von Modern Warfare III ein und dreht sich um eine Eskalation zwischen Nord- und Südkorea. Neben den Schauplätzen in Korea führt die Kampagne nach New York, Paris und Mumbai. Mit Captain Price kehrt ein Veteran zurück, dazu kommen neue Figuren wie Park, und Mads Mikkelsen übernimmt die Rolle des Hauptgegenspielers. Auch die Sprecher fallen positiv auf, etwa Lanny Joon als Ko. Wer die Vorgänger nicht kennt, kommt dank eines Rückblicks zu Beginn trotzdem mit.</p>
<p dir="ltr">Gespielt wird in etwa sechs bis acht Stunden in 16 Missionen. Die Abwechslung ist groß: ein amphibischer Angriff auf Seoul, Verfolgungsjagden, Schleichpassagen, ein Auftrag in einem Club, in dem wir eine Zielperson beschatten, und eine Mission, in der wir als nordkoreanischer Soldat spielen. Besonders heraus sticht “Stranded”, eine offene, verschneite Mission, in der wir mit nichts als einer Pistole beginnen und frei entscheiden, in welcher Reihenfolge wir Ziele angehen. Genau solche Momente hätten wir uns häufiger gewünscht, denn abseits davon ist die Kampagne weitgehend linear und bestraft Abweichungen vom vorgegebenen Weg, etwa bei einem Strandangriff, bei dem wir uns an den Kommandanten halten müssen. Zivile Opfer führen zum sofortigen Scheitern der Mission, was der Kampagne eine moralische Schwere verleiht, die wir in dieser Form lange nicht erlebt haben. Auf der anderen Seite wirken manche Charakterbögen gehetzt, und die politische Rahmung gerät mitunter plump. Insgesamt ist die Kampagne aber spektakulär inszeniert, sie hat Tempo, und sie gehört zu den stärksten der Reihe seit Jahren.</p>
<h3 dir="ltr" aria-level="5">Multiplayer: Kill Block, Inflation und ein neues Bewegungsgefühl</h3>
<p dir="ltr">Zum Start stehen zwölf Kernkarten für 6-gegen-6 bereit, dazu kehren Modi wie Gunfight und Big War zurück. Die Waffenvielfalt ist mit über 30 Waffen solide, jede mit eigener Fortschritts- und Camo-Progression. Ein neuer Aufsatz-Optimierer namens Gunny hilft beim Zusammenbauen der Ausrüstung. Die Menüs sind aufgeräumter, die Ladezeiten kürzer, und der Fortschritt verlässt das reine Herausforderungs-Prinzip. Hipfire-Streuung wurde entfernt, was Schüsse aus der Hüfte berechenbarer macht.</p>
<p dir="ltr">Bei der Bewegung geht Infinity Ward einen eigenen Weg. Statt des Omnimovement-Systems aus Treyarchs Spielen gibt es ein zurückhaltenderes Konzept mit erweitertem Klettersystem: Wir hängen uns an Kanten, hangeln an Rohren entlang und mantlen über Hindernisse. Das fühlt sich reaktionsfreudig an, und Schusswechsel wirken wuchtig, mit glaubhaften Reaktionen der Gegner, etwa bei Treffern in die Beine.</p>
<p dir="ltr">Das neue Highlight unter den Modi ist Kill Block, eine Art Gunfight-Schlachtfeld aus drei modularen Abschnitten mit über 500 möglichen Layouts. Gespielt wird in 3-gegen-3 oder 10-gegen-10 ohne Respawn innerhalb einer Runde, und das Layout ändert sich alle zwei Runden. Es ist unterhaltsam, aber nicht revolutionär. Inflation, ein 6-gegen-6-Modus mit Geldabwürfen, gefällt uns, und die Karte Transit 213 wird als moderne Interpretation von Shipment gefeiert. Collateral lässt uns rundenbasiert Ausrüstung kaufen, ohne regenerierende Gesundheit, und erinnert damit an Counter-Strike. Frontline und Ground War Outpost bleiben dagegen hinter den anderen Modi zurück, und die Killstreaks wirken in ihrer Gewichtung problematisch.</p>
<p><iframe title="Call of Duty: Modern Warfare 4 | Kampagnen-Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Xv7NGX5_FEg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 dir="ltr" aria-level="5">DMZ: Das Herzstück für viele</h3>
<p dir="ltr">DMZ ist die große Rückkehr und könnte für viele Spieler der Grund sein, überhaupt einzusteigen. Der Extraktionsmodus stammt aus Modern Warfare II und spielt in der Hajin Extraction Zone, einer großen, vertikalen Karte zwischen Nord- und Südkorea mit 27 großen Orten und einem 30-Minuten-Match-Timer. Rund 60 Spieler in 20 Trupps treten gleichzeitig an, und Story-Missionen, Dynamic Operations und Free Roam laufen parallel im selben Match. Es gibt Aufträge wie einen Casino-Raub oder einen Überfall auf ein Robotiklabor, dazu kommen Kopfgelder, Crafting und dynamisches Wetter.</p>
<p dir="ltr">Der Fortschritt läuft über den Stützpunkt FOB, der als persönlicher Hub mit Stationen dient, die ihr über das DMZ-Level freischaltet. Dazu kommt ein Eigenschaftssystem mit 18 Punkten ohne Respec. Das Ganze hat einen Roguelike-Charakter und eine klare Identität. Der Einstieg ist allerdings steil, und gerade am Anfang kann es verwirrend sein, echte Spieler von KI-Gegnern zu unterscheiden. Zufällige Mitspieler sorgen zudem schnell für Frust, im Team mit Freunden spielt sich DMZ deutlich besser.</p>
<h3 dir="ltr" aria-level="5">PS5-Technik: 4K, 120 Hz und ein Upgrade für die Pro</h3>
<p dir="ltr">Auf der PS5 bietet das Spiel laut PlayStation 4K-Darstellung. Dazu kommen Unterstützung für 120 Hz im High-Frame-Rate-Modus, VRR und HDR sowie die DualSense-Funktionen mit adaptiven Triggern, haptischem Feedback und 3D-Audio, außerdem Remote Play und der Low-Energy-Modus. Auf der PS5 Pro greift ein Upgrade mit verbessertem PSSR, das die Bildqualität sowohl bei 60 als auch bei 120 Hz steigern soll. Mit aktiviertem 120-Hz-Modus und VRR läuft das Spiel auf der Pro mit freigegebener Bildrate.</p>
<p dir="ltr">Wichtig zu wissen: Der Performance-Modus für Kampagne und DMZ setzt ein kompatibles 120-Hz-Display mit aktiviertem VRR voraus. Ein dauerhaft stabiles 120-fps-Erlebnis ist damit nicht garantiert. Optisch hinterlässt das Spiel einen starken Eindruck. Gesichter, Umgebungen und Animationen wirken detailreich, und die Kampagne gehört zu den schönsten der Reihe. Beim Sound überzeugen die wuchtige Waffenakustik, die Umgebungsakustik und die verbesserte Positionsortung, bei der Gegner-Schritte besser zu hören sind als die von Mitspielern. Die Sprecher machen ihre Sache gut.</p>
<p dir="ltr">Nicht ganz rund ist der Start. In den ersten Tagen gab es Glitches und instabile Server, die vor allem DMZ-Einsätze störten, und auch sonst sind technische Probleme und Bugs im Gespräch.</p>
<h3 dir="ltr" aria-level="5">Fazit</h3>
<p dir="ltr">Call of Duty: Modern Warfare 4 ist ein würdiger Abschluss der Modern-Warfare-Reihe und einer der besten Teile der letzten Jahre. Die Kampagne ist spektakulär und moralisch fordernd, der Multiplayer bietet ein solides Fundament mit neuen Ideen, und DMZ ist ein starker Rückkehrer mit eigenem Charakter. Auf der PS5 profitieren wir von 4K, 120-Hz-Unterstützung und den DualSense-Funktionen, besitzer einer PS5 Pro obendrein vom PSSR-Upgrade. Dem gegenüber stehen die hohe Einstiegshürde in DMZ, einzelne schwächere Modi, ein teils überzeichnetes Story-Finale und die technischen Startprobleme. Wer ein rundes Call-of-Duty-Paket will, greift zu. Wer große Innovation erwartet, wird sie hier nicht finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.games-fazit.de/call-of-duty-modern-warfare-4-im-test-ps5-ein-abschied-mit-wucht-und-mit-macken/">Call of Duty: Modern Warfare 4 im Test (PS5): Ein Abschied mit Wucht und mit Macken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.games-fazit.de">Games Fazit</a>.</p>
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