Nur noch wenige Tage, dann steht mit Lies of P: Complete Edition eines der größten Soulslikes der letzten Jahre auch für die Nintendo Switch 2 bereit – inklusive der Erweiterung Overture. Wir hatten schon vor dem Release am 6. August die Gelegenheit, uns die technische Umsetzung genauer anzusehen, und berichten euch, was euch auf Nintendos Hybrid-Konsole erwartet.

Wer angedockt spielt, hat die Wahl zwischen drei Presets. Am performanteren Ende steht ein Modus, der auf stabile 60 fps setzt und dafür bei Auflösung und einigen Detailstufen Abstriche macht – Texturen in der Ferne oder die Objektdichte fallen hier sichtbar niedriger aus, das Bild auf dem Fernseher wirkt entsprechend weicher. In der Mitte sitzt ein ausbalanciertes Preset mit rund 1080p und einer Bildrate zwischen 40 und 50 fps, das uns im Test am meisten überzeugt hat, weil es einen guten Kompromiss zwischen Schärfe und Flüssigkeit bietet. Am oberen Ende steht ein Qualitätsmodus, der die Auflösung nochmal spürbar anhebt (vermutlich Richtung 1440p) und dabei feste 30 fps hält. Positiv fällt auf, dass die Frameverläufe hier ungewöhnlich sauber bleiben – die sonst bei 30-fps-Titeln häufigen Ruckler traten in unseren Testsessions kaum auf.

Im Handheld-Betrieb stehen aktuell zwei Modi zur Verfügung. Die performanceorientierte Einstellung fährt die Auflösung unter 1080p, erreicht dabei aber selbst keine festen 60 fps, sondern bewegt sich zwischen 40 und 50 Bildern pro Sekunde – angesichts des VRR-fähigen Displays der Switch 2 wäre eine feste 40-fps-Option hier eine willkommene Alternative gewesen. Die qualitätsorientierte Einstellung liefert dafür volle 1080p bei konstanten 30 fps, spart im Gegenzug an einigen Effekten und Objektdetails, etwa am Boden.

Eine gute Nachricht für alle Handheld-Fans: Mit dem Day-One-Patch zum Release am 6. August soll ein zusätzlicher Performance-Modus für unterwegs nachgereicht werden, der dann auch im mobilen Betrieb 60 fps ermöglichen soll. Bis dahin bleibt die Bildrate im Handheld-Betrieb also noch hinter dem Docked-Performance-Modus zurück.

Abseits der reinen Zahlen macht die Umsetzung in unseren bisherigen Sessions einen runden Eindruck: Die Steuerung reagierte präzise, Input-Lag war nicht spürbar. Etwas Geduld braucht es beim ersten Laden eines Spielstands – hier vergehen etwa 15 bis 20 Sekunden –, nach einem Tod ist man dagegen binnen weniger Sekunden zurück im Kampf. Alles in allem wirkt die technische Basis solide, und wir sind gespannt, wie sich das Gesamtpaket im ausführlichen Test schlägt.

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